gemäß Art. 32 DSGVO · Stand: Oktober 2026
Diese Übersicht dokumentiert die von InvoiceBridge DE umgesetzten technischen und organisatorischen Maßnahmen zum Schutz personenbezogener Daten.
1. Vertraulichkeit
1.1 Zutrittskontrolle (physisch)
- Betrieb ausschließlich in Rechenzentren der IONOS SE (Deutschland/EU) mit Zutritts-, Video- und Alarmsystemen des Anbieters.
- Kein eigener physischer Zugriff auf Serverhardware durch den Auftragnehmer.
1.2 Zugangskontrolle (Systemzugang)
- SSH ausschließlich per Public-Key-Authentifizierung (Passwort-Login deaktiviert).
- Zugangsbeschränkung durch IP-Whitelisting (fail2ban / eigenes Whitelist-System).
- Zwei-Faktor-Authentifizierung (TOTP) für den Serverzugang.
1.3 Zugriffskontrolle (Anwendungszugang)
- Benutzerkonten mit E-Mail + kryptografischem Passwort-Hash (PBKDF2, Salt).
- Optionale Zwei-Faktor-Authentifizierung (TOTP) für Kundenkonten im Portal.
- Rollen- und Rechtekonzept: strikte Trennung der Mandanten (Multi-Tenant); Zugriff nur auf eigene Daten.
- API-Zugang ausschließlich über individuelle API-Schlüssel (64-Zeichen, pro Konto, widerrufbar).
1.4 Trennungskontrolle
- Mandantentrennung auf Datenbankebene (account_id-Fremdschlüssel auf allen Geschäftsobjekten).
- Getrennte Datenbanken für Produktiv- und Demo-Umgebung.
- Keine Verarbeitung von Kundendaten in Entwicklungs- oder Testsystemen mit Produktivdatenbeständen.
2. Integrität
2.1 Weitergabekontrolle
- Transportverschlüsselung: TLS 1.2/1.3 (HTTPS) für sämtliche Verbindungen, HSTS erzwungen.
- Ende-zu-Ende-Schutz der Anwendungs-APIs über HTTPS; keine Klartext-Übertragung.
2.2 Eingabekontrolle
- Protokollierung (Audit-Log) sämtlicher sicherheitsrelevanter Vorgänge (Anlage, Änderung, Export, Löschung) mit kryptografisch verketteter Hash-Kette (GoBD-konform) und optionalem RFC-3161-Zeitstempel.
- Nachvollziehbarkeit des Datenzugriffs je Benutzerkonto über Login-Zeitstempel.
3. Verfügbarkeit und Belastbarkeit
- Regelmäßige automatisierte Datensicherung der Datenbanken.
- Systemüberwachung (Monitoring) mit Alarmierung bei Ausfällen; automatischer Neustart der Anwendungsdienste (systemd).
- DDoS-Schutz und CDN über Cloudflare.
- Rate-Limiting auf API-Ebene (konto- und schlüsselbasiert) gegen Missbrauch und Überlast.
4. Verfahren zur regelmäßigen Überprüfung, Bewertung und Evaluierung
- Automatisierte Test-Suite (Regressionstests) vor jedem Release.
- Manipulationserkennung der Audit-Hash-Kette (integrity check) ist implementiert und ausführbar.
- Kontinuierliche Überwachung der Server-Logs auf Anomalien; regelmäßige Prüfung von Systemupdates und Sicherheits-Patches.
- Verfahren zur Meldung und Bearbeitung von Datenschutzverletzungen (72-Stunden-Meldeweg nach Art. 33 DSGVO) ist eingerichtet.
5. Pseudonymisierung und Verschlüsselung
- Passwörter ausschließlich als PBKDF2-Hash mit individuellem Salt gespeichert (keine Klartextpasswörter).
- Verschlüsselung der Übertragung (TLS) auf allen Wegen; serverseitige Festplattenverschlüsselung durch den Hosting-Anbieter.
- GDPR-Löschung erfolgt durch Anonymisierung personenbezogener Felder (E-Mail, Firmenstammdaten), soweit keine Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.